Der Januar-Zyklus
Ein Kalenderblatt des Adventskalenders „Stille Post“ von
Matthias Lemme & Susanne Niemeyer zum 24. Dezember 2025 hat mich so sehr angesprochen, dass ich diesen Text weitergeben wollte.
Am Samstag dem 3. Januar 2026 habe ich Susanne Niemeyers Interpretation der Geburt Jesu zu eine meiner Klangwelten werden lassen. Da der Text aber sowas von zeitlos ist, habe ich ihn am 4. Januar im Gottesdienst unserer Emmausgemeinde in Schweighausen vorgetragen (ohne Musik).
Mache dich auf, werde licht, denn dein Licht kommt. (Jesaja 60, 1)Der Text von Susanne Niemeyer 1 zum Mitlesen:
Die Nacht war schwarz. Die Welt war finster.
Nur über einem schiefen Stall leuchtete ein Stern.
Weil ein Kind zur Welt kam.
Und kein Leben soll im Dunkeln beginnen.
In den Straßen herrschte Krieg.
Menschen hungerten. Despoten badeten in Kaviar
und teilten den Erdball unter sich auf (und ein bis drei Planeten noch dazu).
Dagegen kam selbst das Licht eines Sterns nicht an.
Da eilten zur Hilfe der Zorn, die Sanftmütigkeit und die Rettung,
sie kamen auf einem Esel daher.
„Wir werden die Welt ändern“, rief der Zorn.
„Wir werden die Menschen lieben“, rief die Sanftmut.
„Wir werden einander vertrauen“, rief die Rettung.
„Leuchtet“, rief das Licht und es meinte: -> uns.
Da schrie das Kindlein in die Nacht und der Zorn rief: „Bravo!“
Folgeseite:
„Leuchtet“, rief das Licht – und es meinte: -> uns.
Annex (WeißerLay)
Ich wünsche uns ein frohes, weihnachtliches Jahr 2026.
Möge uns das Licht durch Veränderung, Liebe und Vertrauen,
den rechten Weg finden lassen.
In der Nacht vom 7. auf den 8. Januar war ich vom Tag her recht aufgewühlt.
Ich lies meinen Fingern freien Lauf und so entstand eine Klangwelt, die die Gefühle dieses Tages widerspiegelt. Wie so ein Tag ist, so ist auch die Musik, die daraus entstand: zum Teil chaotisch, zum Teil Entspannung und zum Teil – naja – wie das Leben halt so ist.
Die Musik gibt meine Gefühlswelt dieser zwei Stunden wieder, natürlich habe ich sie nicht in der Originallänge gelassen. Es wären halt ca. zwei Stunden nonstop.
So eingeteilt ist es wohl besser:
Klangwelten
zu den Tagesgedanken
vom 8. Januar 2026
Die Tagesgedanken selbst findet ihr nach Klangschnipsel 15 sowohl als Text, als auch von mir mit Pianountermalung eingesprochen.
Leben
~~~~~
Woher dieser Name?
Die ersten 7 Minuten der Klangwelt erinnerten mich an mein Leben, nicht wie ich es mir früher immer in meinem Kopf zurechtgedreht hatte, sondern so, wie ich es – nach vielem Erinnern und Reflektieren in unserem Sterbebegleiterkurs in Montabaur (da muss ich nochmal einen gesonderten Beitrag machen) – erkannt habe.
Ich hatte das Leben zuerst in vier kleine Klangteile zerlegt, aber es ist mein Leben, nicht ein Stück Leben, das ich da empfunden habe.
01 Gefühlschaos und angeregtes Gespräch
Die ersten 1 1/2 Minuten spiegeln das Chaos in meinem Kopf wider, aber es ist auch das Chaos, das ich immer wieder mal in meinem Leben leben musste (durfte?)
Die in diesen Unterpunkten eingebetteten Klangschnipsel sind nur jeweils die Teile des obigen Lebensklangs, müßt ihr nicht unbedingt nochmal hören.
(Aber beim Chaos, da würd‘ ich mir das nochmal überlegen 😉
02 verbissene Suche
Es gibt Zeiten, da will ich unbedingt etwas erreichen, ich suche die Wege, das Ziel, beides, jemanden, etwas …
Manchmal vergesse ich darüber das Wichtigste, die Achtsamkeit gegenüber meinem Schatz und gegenüber meinem Leben. Und wenn die Achtsam keinen Raum mehr hat, dann geht es schief – oder man wird wachgerüttelt.
Das Wachrütteln, wenn man es überhaupt noch zuläßt, hat bei mir einige Male mein Schatz gemacht – und – was Wunder – zweimal mein(e) Chef(s).
In meinem derzeitigen Wohlfühlbereich sind aber mindestens zwei oder vier oder … Menschen, die mich entsprechend informieren bzw. nachfragen, wenn ihnen was auffällt, was ja immer mal wieder vorkommt.
Klangschnipsel, wie oben.
03 Annäherung -> Probe -> gefunden?
Immer wieder gab es diese Situtationen, sei es mit einem Mitmenschen oder einem Ziel, das ich mir gesetzt hatte. Ich bin dann eher der vorsichtig abwartende, sich herantastende, nicht der stürmisch darauf zugehende.
Natürlich wollte, durfte, mußte ich manchmal stürmisch fordernd sein – was mir besonders beim Tanzen mit meinem Mäusken Spaß gemacht hat. Hmmmm, Rumba, Cha-Cha, Jive oder ahhh, langsamer Walzer und die ganze Tanzfläche für uns – das sind Erinnerungen – wow.
Im Klangschnipsel sind es aber die eher ruhigen und romantischen Situationen.
Klangschnipsel, wie oben.
04 -> gefunden!
Ja, das Hochgefühl, wenn ich jemanden – oder etwas – gefunden habe.
Für dieses Gefühl ist dieser Klangschnipsel aber wirklich zu kurz.
In den anderen Beiträgen (bestehend oder demnächst folgend) ist dieses Hochgefühl oft auch zu spüren. Nicht immer ist es aus den Texten herauszulesen, aber spüren wirst es auch du.
Urlaubsreise
~~~~~~~~~~
Eine Urlaubsreise, etwas was Mäusele und ich gaaaanz selten gemacht haben, ist trotzdem der Titel dieses Klangteils geworden, weil die Klänge mich hie und da gedanklich in unsere beiden Urlaubsgebiete zurückgebracht haben. Der Bayrische Wald um Zwiesel herum und die spanische Küste bei Salou.
Erinnerungen werden ja häufig durch Klänge wachgerufen. Ich höre eine Melodie und schwupps bin ich in Zwiesel im Park bei den Enten. Wir hatten eine Lieblingsente, Krummschnabel hatten wir sie genannt, sie war meißt etwas abseits, weil die anderen Enten sie oft verscheuchten, sie war halt keine „Normale“, ihr Schnabel ging nicht geradeaus nach vorne, sondern schaute immer nach rechts, halt anders als die anderen. Naja, anscheinend ist es bei den Viechern (zumindest bei diesen Enten) ähnlich wie bei uns Menschen, viele schauen doch schon, manchmal fast verächtlich, auf Menschen, die „anders“ sind, seien es ausländisch aussehende, behinderte oder Menschen mit anderen Ansichten (nicht nur sexuellen).
Auch hier zu Beginn die komplette Urlaubsreise, hört den Gesamtteil (17 Minuten) oder die einzelnen Klangschnipsel.
05 von Auenfeen und Berggeistern
Der Bayrische Wald hatte für uns damals nichts von dem Mystischen, das ohrenscheinlich diese Klangwelt geformt hat, da kommen mir eher die Romane von Jenny Völkner2 in den Sinn.
Ich hoffe, dass ich Feen, Gnome und Einhörner erkenne, wenn ich ihnen begegne. Dass etwas, das ich nicht für möglich halte, ich auch nicht sehe, das kennen wir sogar schon aus der Bibel. Da waren, nach dem Tod Jesu, zwei seiner Jünger auf dem Weg in ihr Dorf Emmaus, als sich ein Begleiter ihnen zugesellte, den sie nicht kannten, erst als er abends mit ihnen aß und das Brot teilte, wie er es immer getan hatte, da erkannten sie ihn. (Lukas 24,13–29) 3
06 Gipfelstürmer
Nee, Gipfelstürmer waren wir nie.
Mäusken nicht, weder mit ihren Eltern in den Östereichischen Alpen, noch mit mir im (für andere flachen) Bayrischen Wald.
Auch ich eher nicht. Selbst als RiedRadler (6.000 km im Jahr) war ich zu 90 % im flachen südhessischen Ried, von Bürstadt als Start- und Zielpunkt nord-westlich nach Worms, Nierstein, Oppenheim und Mainz, nördlich zum Kühkopf-Knoblauchsaue (Goddelau – Erfelden),nord-östlich nach Alsbach-Hähnlein, Zwingenberg, südlich nach Lampertheim, Mannheim, Frankenthal, Ladenburg, Heidelberg, süd-östlcih nach Viernheim, Heddesheim, Schriesheim, östlich nach Lorsch, Bensheim, Heppenheim uuund die restlichen 10 %: in den Odenwald (bisschen Odenwald =) Felsenmeer, Kuralp rauf und Gorxheimer Tal runter – oder so …
Hier zum Thema Achtsamkeit: ich habe das ganze nur gemacht, um mich vom beruflichen Stress abzulenken – manche sagen ausgleichen – nee, ich habe mich ausgepauert, um Adrenalin, und was der Körper sonst noch produziert, zu sammeln. Im Grunde war ich und sind viele „Extremfitnesmacher“ reinste Adrenalinjunkies.
Zum Glück hatte ich meinen Radunfall (die 4 der linken Hand braucht beim Klavier noch heute besondere Übungen – quatsch – ein Lang Lang, der hätte Probleme mit einer schwachen linken 4, ich nicht, weil es keiner merkt und mir ist es sogar egal, wenn mal ein bis zehn falsche oder zu schwache Töne dazwischen rutschen) und Mäusken hat mir klarmachen können, dass es so nicht weitergeht. Aber zurück zum Thema: ich kenne (kannte) ein paar Gipfelstürmer und deren Erzählungen waren schon interessant – aber selbst – nee!
07 erzähl mir deine Geschichte
Ist doch immer wieder interessant, die Geschichten von anderen zu hören. Was ist euch so passiert? Passt das, was ich so erzähle oder ist es bei euch auch das Gegenteil?
Schreibt es doch in den Kommentar – wenn ihr es nicht öffentlich wollt, schreibt mir eine Mail (mail@WeisserLay.de) oder vermerkt es im Kommentar, dann gebe ich ihn nicht frei und die Info bleibt bei mir.
08 auf Wolke 7 (und 9)
Urlaub und Wolke 7, das gehört im Idealfall zusammen.
Wir hatten das Glück, dass es nicht nur im Urlaub so war, aber eben auch, vielleicht etwas stärker noch, weil man viel entspannte Zeit miteinander hatte. Leider habe ich aus dem Bekannenkreis auch gegenteilige Berichte gehört 🙁
Aber hier will ich ja von uns oder mehr von mir berichten.
In jungen Jahren oder einfach bei frischen Schmetterlingen im Bauch, wenn die Verliebtheit die Liebe noch etwas überdeckt, wow, was sind das für Gefühlswelten.
Apropos Schmetterlinge. Ich liebe diesen Spruch:
Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Wird oft Novalis (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, deutscher Schriftsteller) zugeschrieben, ist aber von Carlo Karges (Gründungsmitglied der deutschen Rockbank Novalis 4).
Zurück zu meinem Lieblingsthema:
die Liebe, Wolke 7, Schmetterlinge im Bauch, Kuscheln
Ich bin froh, daß unsere Liebe nun schon fast 60 Jahre hält
(wenn auch seit über einem Jahr in anderen Sphären).
Wobei es nicht immer Schmetterlinge sind, in kantigen Zeiten fühlt sich das schon einmal wie Flugzeuge an (gell Gröni *grins*), aber wir hatten das Glück (vielleicht haben wir auch was dafür getan?), daß es bei uns meißt Papieflieger waren, die sich bald im Bauchraum auflösten.
Ein Flieger hat es aber doch, ob meiner Dummheit, bis zum Schluß geschafft, aber auch er hat unsere Liebe nicht auslöschen können.
„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen“
(1. Kor 13,13)
09 aus allen Wolken gefallen
Achtung: Wer hoch hinauf steigt, kann auch tief fallen!
Hier meine ich nicht die Berge, sondern die berühmte Wolke 7.
Die Liebe will gepflegt werden.
Wenn Wolke 7 kein Wolkenkuckucksheim sein soll, dann müssen die täglichen (oft reichen aber auch wöchentlichen 😉 kleinen Liebeszeichen,
sei es der Blumenstrauß,
sei es ein Liebesbrief
oder der Zettel mit einem Spruch als Lesezeichen im Buch des Partners,
sei es das geschmückte Sonntagsfrühstücksei,
sei es ein überraschender Besuch im neuen Cafè, Restaurant, Kneipe,
sei es ein gemeinsamer Konzert- oder Kinobesuch (auch wenn einem selbst das Genre / der Künstler nicht so zusagt),
und und und …
Wer mir fünf nette eigene verwirklichte kleine Ideen postet, wird von mir ins Cafè „fare tredici“ in Limburg eingeladen (Anreise muß aber selbst finanziert werden 😉 . Ich habe den Tipp von Silke bekommen und sie hat Recht, dort werden tolle Kaffees geröstet und im Cafè auch handgebrüht serviert. Dazu gibt es auch ein leckeres Stück Kuchen. Ich habe letzte Woche mal einen veganen Apfelkuchen probiert – Spitze!
Das letzte Stück Urlaubsmusik kommt aus einer Phase, wo vielleicht so eine kleine Idee – selbst im Urlaub – vielleicht gerade da – gefehlt hat.
Aber auch nicht so helle Zeiten kommen oft zu einem Happyend.
Ende der ersten Welt
~~~~~~~~~~~~~~~~
Es ist schon Anfang Juni, aber ich will meine Texte zum Ende der ersten Welt aus diesem Januar-Zyklus noch einmal überarbeiten – zwei Wochen gebe ich mir.
10 der Anfang vom Ende
11 spüret die Zeichen
12 das Ende der ersten Welt (Klangwelt)
13 probiere alles und bewahre das Gute
14 … und sortiere aus!
15 nimm’s leicht, auch wenn’s das Ende ist.
Am Nachmittag des 8. Januar habe ich dann meine Gedanken des Tages niedergeschrieben, unten das Original.
Vor Kurzem habe ich dann nochmal den Text mit Pianountermalung eingesprochen, deshalb könnt ihr ihn hier hören (und wer mag, mitlesen).
Am späten Abend des 08.01.2026 ist dann nochmal eine Klangwelt entstanden.
So unterschiedlich, wie meine Gefühlswelt in diesen Tagen war, waren auch die Klänge. Ich habe zwei Teile ausgewählt, die das Spektrum widerspiegeln.
16 am Tag danach.
Reg dich ab Rockguitar.
17 Sphärenklänge
am Tag danach.
Aber auch nach dem Tag danach wollen meine Gedanken den Fingern Flügel verleihen.
18 Nach einem bewegenden Kursabschluß.
19 Ausklang
20 … nach einem Glas roten
Der erste Monat neigt sich dem Ende zu.
Ich habe inzwischen auch mehr über unsere Jahreslosug für 2026 nachgedacht.
Ein Wort der Hoffnung, in der häufig so düsteren Offenbarung:
21 Siehe, ich mache alles neu.
Offenbarung (14, 5)
Womit wir (jetzt) wieder beim Anfang wären,
sowohl im göttlichen Sinne,
als auch in meiner Erzählung (00.)
Denkste Alter, WeißerLay hat ne Idee:
Der Monat ist noch nicht zu Ende.
Die Idee kam erst vorgestern – warum auch immer -,
es ist einfach der „Januar-Zyklus“ des WeißerLay.
Mal sehen, ob es auch mal einen anderen Monats-Zyklus gibt.
Mäusken sacht: Aber nich bei dir – dranbleiben?
Musikalisches Tagebuch, das wär doch mal was.
Am Dienstag war ich zum Abendbrot-“Dienst“ im Hospiz.
Moritz1 war nicht mehr da, seine Außerirdischen werden ihn mitgenommen haben, davon hat er oft erzählt.
Die „Neuen“ mußte ich erst kennenlernen.
Zwei (bis drei) habe ich schon (etwas) ins Herz geschlossen.
Frau Hohner1 sitzt mal alleine, oft aber, wie gestern, mit einigen Freundinnen am Esszimmertisch und ist – „wie immer“ (?).
Ein Außenstehender würde nicht sagen, dass sie „kurz vor dem Tod“ steht, so, wie sie das Leben weiter genießt. Sie meint (in meine Worte gefaßt), durch die Medikamente habe ich kaum Schmerzen, ich habe meine Freundinnen, die Familie, auch mal Nachbarn um mich, kann so vieles tun und bekomme auch noch jede Hilfe, die ich benötige. Ich danke für jeden Tag und erfreue mich des Lebens, an jedem Tag, der mit geschenkt wird. Da merkt man, was es bedeutet: lebe den Tag!
Ich hatte für einen Gast, der sich ein Brot mit Käse und Schinken und Gürkchen und ein Bier bestellt hatte, alles auf einem Tablett bereitgestellt und wollte es ihm bringen. Es war ihm wohl zu langweilig in seinem Bett, in seinem Zimmer, da ist der doch lieber zu uns in den Küchenbereich (zum Esszimmertisch) gekommen.
Da hat er aber große Augen gemacht, dass da wirklich ein Bier dabei war, er wollte nur einen Scherz machen. Er meinte dann aber, vielleicht würde das Bier für ihn problematisch (Magen etc.). Gottfried (er hat mit mir zusammen „Dienst geschoben“) hat ihm alternativ ein Radler angeboten, dass er dann auch getrunken hat.
Ja, wer kann und mag, der ißt am Esszimmertisch – wegen des Kontaktes mit anderen Gästen und dem Pflege- und Ehrenamtsteam.
Ich habe Zeiten erlebt, da war der Esszimmertisch voll belegt.
Es war ein Unterhalten, Scherzen und Diskutieren, wenn man so etwas erleben darf, das gibt mir (und ich denke die anderen Ehrenamtler und auch das Pflege- und Leitungspersonal denkt ähnlich) ein supergutes Gefühl.
Hier spürt man, wie dieser Hospizgedanke wirkt: …
Aber jetzt zum Kern dieses (nun doch etwas lang geratenen) Textes.
Frau Y, die ich heute kennengelernt habe, war der Grund für eine neue Klangwelt.
Als Gottfried und ich ihre Wünsche für das Abendessen aufnehmen wollten, kam es zu einem besonderen Gespräch. Ich habe es hier zum ersten Mal erlebt, dass ein Gast so offen und engagiert seine politische (!) Meinung vertritt. Was ich schnell bemerkte, wir drei kamen aus der gleichen „Blase“, haben aber – auch alle – gerne über die Blasenbegrenzung hinausgeschaut. Es kamen drei sehr ähnliche Bewertungen der Lage heraus, aber aus drei unterschiedlichen Richtungen beleuchtet. Interessant war es.
Was mich danach etwas traurig und vor allem nachdenklich gemacht hat (deshalb auch der dunkele Grundton der Klangwelt), dass diese nun 96jährige Dame, für die (wie sie selbst sagte), die letzten Tage (Wochen …?) angebrochen sind, sich soviele Gedanken darüber macht, wie es der Jugend von heute und den nachfolgenden Generationen geht bzw. gehen wird, welche Erblasten (Klima, Schulden, geopolitische Unsicherheit) wir ihnen hinterlassen – und was der Grund für das ganze Übel ist (sein könnte?).
Für mich ein Traum, so sterben zu dürfen.
22 … mit 96 Angst vor der Zukunft
Zwei Tage noch.
Morgen Blutspende (0- immer gern genommen 😉
Am Abend Essen im Burgblick (immer gern genommen 😉
Wieder zwei Glücksschnippsel – Grund zu danken.
Je nach Wetterlage, am Freitag noch nach Frücht.
Ziel: Hof Hahlgarten.
Kühe streicheln und deren Butter kaufen,
Hühner beobachten und deren Eier kaufen,
schauen, was es an frischem Gemüse (vom Hof oder der Region) gibt.
Ich denke an die alte Dame im Hospiz und danke für die Möglichkeit,
mir einen Einkauf im Hof Hahlgarten leisten zu können
(obwohl, so viel teuerer ist es auch nicht *gruebel*).
Gibt es noch eine abschließende Klangwelt?
23 Danke!
So zwischendrin sind mal Improvisationen zu
„Danke für diesen guten Morgen“
334 im Ev. Gesangbuch (Hessen-Nassau)
Eines von (ich war sehr verwundert) doch vielen „flotten“ oder zumindest modern zu spielenden Liedern. Es geht halt beides, und das nicht nur bei Liedern, auch die Gottesdienste können modern oder konservativ gefeiert werden, aber eben beides, es gibt Menschen die das eine, andere, die das andere mögen.
Ich mag den modernen Gottesdienst lieber, aber dennoch bin ich ab und an auch bei eher konservativen Feiern dabei, beides hat seinen Reiz.
Achtung: gilt für das gesamte menschliche Zusammensein – Vielfalt bereichert das Leben – das Leben ist bunt!
Hier drei Links zu unterschiedlichen Ausprägungen:
Keine Einbettung, für mich auch aus Datenschutzgründen.
Wenn ihr nach dem Video wieder hierher kommen wollt,
einfach den Zurück-Button des Browsers nutzen.
als Schlager: Stimmen der Berge – Danke für diesen guten Morgen (offizielles Video)
als Pop-Song: Danke, für diesen guten Morgen – Kirchenlied trifft Pop
nett gemacht: Danke für diesen guten Morgen; PPS-Video
Der Januar ist geschafft, schon – erst – 8,333… % des Jahres.
(Mäusken würde sagen: „Typisch, der Statistiker.“ *rolleyes*)
Mal sehen, wie die nächsten Monate ausfallen.
Bistimmt nicht so umfangreich –
oder?
1 Susanne Niemeyer, Text zum 24. Dezember 2025 aus
Matthias Lemme & Susanne Niemeyer, Stille Post, © 2025 by edition chrismon in der Evangelischen Verlagsanstalt GmbH, Leipzig
2 Jenny Völkner habe ich gelesen, als meine Frau im Krankenhaus war.
Damals hatte ich die Chiemsee-Elfen von … durch und mir dann als eBook „Silberwind, das weiße Einhorn“ von Sandra Grimm gekauft, weil eBook im Krankenhaus für mich einfacher zu nutzen war, Danach ist mir zum „Probelesen“ der Roman Jenny in das Handy gerutscht „Die Weltenfalten“ – hat mich fasziniert.
Nachdem ich dann allein zu haus war, haben mich die restlichen fünf Bände (jetzt alle auf Papier) entspannt – das brauchte ich dann sehr.
Danach habe ich wieder einiges „Normale“ gelesen. Von dreien muß ich euch mal einen Beitrag hier einstellen – falls nicht geschehen, erinnert mich im Sommer daran 😉
3 Hier der Text zum Emmausgang aus Lukas 24, 13–29 in der Fassung der Basisbibel. Die Kompakte. Altes- und Neues Testament. © 2021, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart:
Die Ostergeschichte: Jesus ist auferstanden
Die Frauen am leeren Grab (Lk 24, 1 – 8)
Petrus am leeren Grab (Lk 24, 9 – 12)
Jesus begleitet zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lk 24, 13 – 27)
Am selben Tag waren zwei Jünger unterwegs zu dem Dorf Emmaus. Es lag gut zehn Kilometer von Jerusalem entfernt. Sie unterhielten sich über alles, was sie in den letzten Tagen erlebt hatten. Während sie noch redeten und hin und her überlegten, kam Jesus selbst dazu und ging mit ihnen. Aber es war, als ob jemand ihnen die Aufen zuhielt, und sie erkannen ihn nicht.
Er fragte sie: „Worüber unterhaltet ihr euch auf eurem Weg?“ Da blieben sie traurig stehen. Einer von ihnen – er hieß Kleopas – antwortete: „Du bist wohl der Einzige in Jerusalem, der nicht weiß, was dort in diesen Tagen passiert ist?“ Jesus fragte sie: „Was denn?“ Sie sagten zu ihm: „Das mit Jesus aus Nazaret! Er war ein großer Prophet. Das hat er durch sein Wirken und seine Worte vor Gott und dem ganzen Volk gezeigt. Unsere führenden Prieser und die anderen Mitglieder des jüdischen Rates ließen ihn zum Tod verurteilen und kreuzigen. Wir hatten doch gehofft, dass er der erwartete Retter Israels ist. Und dann haben uns einige Frauen, die zu uns gehören, in Aufregung versetzt. Sie waren frühmorgens am Grab. Aber sie konnten seinen Leichnam nicht finden. Sie kamen zurück und berichteten: „Wir haben Engel gesehen. Die haben uns gesagt, dass Jesus lebt!“ Einige von uns sind sofort zum Grab gelaufen. Sie fanden alles so vor, wie die Frauen gesagt haben – aber Jesus selbst haben sie nicht gesehen.“
Da sagte Jesus zu den beiden: „Warum seid ihr so begriffstutzig? Warum fällt es euch so schwer zu glauben, was die Propheten gesagt haben? Musste der Christus das nicht alles erleiden, um in die Herrlichkeit seines Reiches zu gelangen?“ Und Jesus erklärte ihnen, was in der Heiligen Schrift über ihn gesagt wurde – angefangen bei Mose bis hin zu allen Propheten.
Jesus gibt sich den beiden Jüngern zu erkennen (Lk 24, 28 – 35)
So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat so, als wollte er weiterziehen. Da drängten sie ihn: „Bleib doch bei uns! Es ist fast Abend, und der Tag geht zu Ende!“ Er ging mit ihnen ins Haus und blieb dort. [30] Später ließ er sich mit ihnen zum Essen nieder. Er nahm das Brot, dankte Gott, brach das Brot in Stücke und gab es ihnen. [31] Da fiel es ihnen wie Schuppen von den Augen, und sie erkannten ihn. Im selben Augenblick verschwand er vor ihnen.
[32] Sie sagten zueinander: „Brannte unser Herz nicht vor Begeisterung, als er unterwegs mit uns redete und uns die Heilige Schrigt erklärte=“ Sofort brachen sie auf und liefen nach Jerusalem zurück. Dort fnaden sie die elf Jünger beieinander, zusammen mit allen anderen, die zu ihnen gehörten. Die Jünger riefen ihnen zu: „Der Herr ist wirklich auferstanden! Er hat sich Simon gezeigt!“ Da erzählten die beiden, was sie unterwegs erlebt hatten – und wie sie den Herrn erkannt hatten, als er das Brot in Stücke brach.
4 Hier der Link zum Novalis-Youtube-Video ‚“‚Wer Schmetterlinge lachen hört ..“:
https://www.youtube.com/watch?v=dq3GWOfsQYs

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